Mitarbeitende Aktionäre werden von Sozialversicherungsbehörden regelmässig überrascht, wenn eine ausgeschüttete Dividende ganz oder teilweise den Sozialversicherungsbeiträgen unterliegt, weil sie in massgebenden Lohn umqualifiziert wird. Dieser Aufsatz zeigt die aktuelle Praxis und deren Beschränkungen, Argumente gegen eine Umqualifizierung sowie eine mögliche künftige Entwicklung.
- Sophia Ritzmann, Petrit Ismajli, Michael Grebe, Olga-Vasiliki Plousiou30. April 2026
Auswirkung des MiKaDiv Reportings in Deutschland auf Schweizer Verwahrstellen
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Das Mitteilungsverfahren für Kapitalertragsteuer auf Dividenden (MiKaDiv) markiert einen Wendepunkt in der deutschen Quellensteuerlandschaft. Ab 1. Februar 2027 müssen Zahlstellen elektronische Meldungen an das Bundeszentralamt für Steuern übermitteln – eine Anforderung, die erhebliche Auswirkungen auf Schweizer und andere ausländische Verwahrstellen hat. Der Beitrag analysiert die neuen Pflichten, die Informationsanforderungen entlang der Verwahrkette und die Konsequenzen unvollständiger Datenmeldungen für die Marktposition Schweizer Verwahrstellen.
- Adrian Briner, Tobias Stiegler28. Mai 2026
Schweizer Holding und deutsches Fachpersonal: Steuern, Sozialversicherung und Betriebsstättenrisiko
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Die konzerninterne Nutzung von Fachpersonal im Verhältnis Schweiz–Deutschland wirft komplexe steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Fragen auf. Der Beitrag analysiert anhand eines durchgängigen Praxisbeispiels sechs typische Fallkonstellationen – vom einfachen Dienstleistungsvertrag bis zum CEO mit Home-Office im Grenzgebiet. Dabei werden die Auswirkungen der jüngsten Rechtsänderungen beleuchtet: die neue innerstaatliche Rechtsgrundlage für leitende Angestellte (Art. 5 Abs. 1 lit. a bis DBG), das revidierte Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland sowie der OECD-Musterkommentar 2025 zur Home-Office-Betriebsstätte.