Die «digitale Revolution» macht – das dürfte niemanden wundern – auch vor oder vielleicht gerade vor dem Knowledge Management keinen Halt. Aber was bedeutet «Knowledge Management 4.0», «Digital Knowledge Management» oder «Knowledge Management in Zeiten der Digitalisierung» genau?
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Die «digitale Revolution» macht – das dürfte niemanden wundern – auch vor oder vielleicht gerade vor dem Knowledge Management keinen Halt. Aber was bedeutet «Knowledge Management 4.0», «Digital Knowledge Management» oder «Knowledge Management in Zeiten der Digitalisierung» genau? Grosse Veränderungen gehen immer mit Unsicherheit und einem gewissen Risiko einher. In dem nachfolgenden Artikel wird der Schleier etwas gelüftet.
Unser Beitrag ist dreigeteilt. Zunächst werden wir eine Einführung in das klassische Knowledge Management geben. Im Anschluss werden wir den Einfluss von Knowledge Management sowie die geänderten Rahmenbedingungen im Steuerbereich erläutern. Abschliessend stellen wir relevante neue Technologien vor und wagen einen Ausblick auf die neue, digitale Knowledge-Management-Welt für Unternehmenssteuerabteilungen.
Die Bedeutung des steuerspezifischen Knowledge Managements darf nicht unterschätzt werden. So haben beispielsweise steuerliche und steuerrechtliche Sachverhalte und die damit einhergehenden Folgen auch ganz konkrete Auswirkungen auf die operativen Geschäftszweige eines Unternehmens.
Die digitale Transformation in allen Bereichen verursacht neue Regulierungen, Gesetze und eine zunehmende Datenfülle, welche die Unternehmenssteuerabteilungen vor die Herausforderung stellt, gleichzeitig den steigenden Arbeitsaufwand zu bewältigen, die neuartigen Risiken zu minimieren und den Überblick in dem Regulierungsdickicht zu behalten. Zudem sind diese Faktoren einem permanenten und raschen Wandel unterzogen. Es kann herausfordernd sein, die Handlungsfähigkeit der Steuerabteilungen in diesem volatilen und komplexen Umfeld sicherzustellen. Dazu gehört auch ein steigender Trend zu Homeoffice, «Remote Work» und flexiblen Arbeitszeitmodellen.
Wie lassen sich die neuartigen, digitalen Technologien nun für das digitale Knowledge Management fruchtbar machen? Wir unterscheiden drei Kategorien, «Fruchtbarmachen internen Wissens», «Aufbereitung externen Wissens» und «Bereitstellen von Daten/Unterstützung bei der Entscheidungsfindung». Jede dieser Kategorien hat ein eigenes technologische Anforderungsprofil und spezifische Zielsetzungen. Es wird eine Herausforderung sein, in allen Bereichen die erforderliche Effizienz und das notwendige, aufgabenspezifische Know-how sicherzustellen, um die anstehenden Veränderungen zu verstehen und gut zu managen.
1. Digitale Technologien verändern das Knowledge Management für die Unternehmenssteuerabteilung der Zukunft
Die «digitale Revolution» macht – das dürfte niemanden wundern – auch vor oder vielleicht gerade vor dem Knowledge Management keinen Halt. Aber was bedeutet steuerspezifisches «Knowledge Management 4.0», «Digital Knowledge Management» oder «Knowledge Management in Zeiten der Digitalisierung» genau? Grosse Veränderungen gehen immer mit Unsicherheit und einem gewissen Risiko einher. In d