Citation: Martin A. Meyer, Stefan Quaderer, Mato Bubalovic, Erbschafts- und Schenkungssteuer auf Bundesebene – die sog. «Zukunftsinitiative» der JUSO, in zsis) 3/2024, A11, N [...] (publ.zsis.ch/A11-2024)
Die «Zukunftsinitiative» zielt darauf ab, das Vermögen natürlicher Personen durch eine zusätzliche Erbschafts- und Schenkungssteuer auf Bundesebene zu besteuern.
Mit einem Freibetrag von CHF 50 Mio. betrifft die Steuer vermögende Personen.
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Die «Zukunftsinitiative» zielt darauf ab, das Vermögen natürlicher Personen durch eine zusätzliche Erbschafts- und Schenkungssteuer auf Bundesebene zu besteuern.
Mit einem Freibetrag von CHF 50 Mio. betrifft die Steuer vermögende Personen. Der vorgesehene Steuersatz wurde auf 50% festgesetzt, ohne Ausnahmen für die Besteuerung vorzusehen. Aufgrund der bestehenden Erbschafts- und Schenkungssteuern kann dies zu weit höheren effektiven Steuerbelastungen führen.
Zahlreiche ungeklärte Fragen und eine vorgesehene Rückwirkung sorgen bereits weit vor einer Volksabstimmung anfangs 2026 für grosse Verunsicherung. Der vorliegende Beitrag soll anhand von Beispielen mögliche Folgen sowie Handlungsmassnahmen aufzeigen.
Am 4. März 2024 ist in der Schweiz die Volksinitiative «Für eine soziale Klimapolitik – steuerlich gerecht finanziert (Initiative für eine Zukunft)» zu Stande gekommen.01 Eingereicht wurde die Volksinitiative durch die Partei der Jungsozialisten (JUSO).
Die sog. «Zukunftsinitiative» sieht vor, das Vermögen natürlicher Personen mittels einer zusätzlichen Erbschafts- und Schenkungssteuer auf Bundesebene zu besteuer