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Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein bilden einen eng verflochtenen Wirtschaftsraum. Seit rund zehn Jahren regelt ein Doppelbesteuerungsabkommen die steuerlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. In diesem Webinar erhalten Sie einen kompakten Überblick über das Zusammenspiel zwischen Schweizer und liechtensteinischem Steuerrecht anhand konkreter grenzüberschreitender Sachverhalte. Profitieren Sie von praxisnahen Einblicken in die Anwendung des DBA in der Beratungspraxis.
Bereits seit 1919 vertritt die Schweiz die aussenpolitischen Interessen Liechtensteins, und mit dem Zollanschlussvertrag von 1923 wurde das Fürstentum vollständig in den Schweizer Wirtschaftsraum integriert. Seit rund zehn Jahren ergänzt ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen den beiden Staaten dieses enge Verhältnis und regelt die steuerliche Behandlung grenzüberschreitender Sachverhalte – ein Thema von zunehmender Bedeutung für Privatpersonen, Unternehmen und deren Berater.
Im Rahmen dieses Webinars werden die Grundlagen des steuerlichen Verhältnisses zwischen der Schweiz und Liechtenstein systematisch dargestellt. Die Aufzeichnung erläutert die massgeblichen Bestimmungen des Doppelbesteuerungsabkommens sowie deren Einordnung in den bilateralen Kontext, der durch Zollanschlussvertrag und aussenpolitische Vertretung geprägt ist.
Ein besonderer Fokus liegt auf der praktischen Anwendung: Anhand konkreter grenzüberschreitender Sachverhalte wird aufgezeigt, wie das Zusammenspiel zwischen Schweizer und liechtensteinischem Steuerrecht in der Beratungspraxis funktioniert, welche Zuordnungs- und Qualifikationsfragen sich stellen und wie das Doppelbesteuerungsabkommen zur Lösung typischer Konfliktfälle beiträgt.
Die Aufzeichnung richtet sich an Steuerpraktikerinnen und Steuerpraktiker, die Mandantinnen und Mandanten mit Bezug zu Liechtenstein betreuen und ihr Verständnis für die Anwendung des Doppelbesteuerungsabkommens in grenzüberschreitenden Konstellationen vertiefen möchten.