- Grundstücke
Herausforderungen der Nachlassplanung bei Geschäftsimmobilien
Workshop anlässlich des ISIS)-Seminars vom 28. November 2019 mit dem Titel «Steuerliche Aspekte der Nachlassplanung bei Grundeigentum».
Herr Hoch ist selbständig erwerbender Architekt. Er führt sein Architekturbüro als Einzelfirma unter der Firma Hoch Architekten. Seine Liegenschaft nutzt er zu 70% als betriebsnotwendiges Anlagevermögen und zu 30% als Familienwohnung. Karl, der Sohn von Herr Hoch, ist ebenfalls Architekt und arbeitet bei seinem Vater. Die Tochter arbeitet nicht im Architekturbüro.
Karl erhält das Architekturbüro testamentarisch zu Alleineigentum zugeteilt. Ändert sich an der steuerlichen Behandlung im Vergleich zu 2. («Sohn führt den Betrieb alleine weiter») etwas?
Herr Hoch entschliesst sich, seine selbständige Erwerbstätigkeit zu reduzieren und in zwei drei Jahren ganz aufzugeben. Er überführt die Liegenschaft in sein Privatvermögen und verlangt den Steueraufschub i.S.v. Art. 18a DBG. Ein Jahr später stirbt Herr Hoch unerwartet.
Herr Lange ist Bauunternehmer. Er hat während seiner 30-jährigen Tätigkeit verschiedene Liegenschaften selber gebaut und teilweise auch wieder verkauft. Per Todestag besitzt er vier Liegenschaften, welche zum Geschäftsvermögen gehören.
Der Sohn von Herr Lange ist ebenfalls in der Baubranche tätig und hat besitzt bereits eigene Liegenschaften. Er übernimmt die vier Liegenschaften und findet die anderen Erben ab. Allfällige Steuerfolgen?
Herr Lange wandelt seine Einzelunternehmung zu Lebzeiten in eine Aktiengesellschaft um. Auch die vier Liegenschaften gehören neu der Aktiengesellschaft. Herr Hoch stirbt 3 Jahre seit der Umwandlung.
Herr Brunner ist Alleinaktionär an einer Immobiliengesellschaft. Diese hält vier Mehrfamilienhäuser, welcher Herr Brunner selber verwaltet. Bei seinem Tod hinterlässt Herr Brunner seine Ehefrau und zwei Kinder. Die Erben teilen die Aktien entsprechend ihrem gesetzlichen Erbanspruch auf.
Was sind die Steuerfolgen?
Nach vier Jahren entschliesst sich die Tochter, ihre Aktien ihrem Bruder zu verkaufen.
Was sind die Steuerfolgen?